Schüleraustausche am Wildermuth-Gymnasium

Seit vielen Jahren bietet die Abteilung Moderne Fremdsprachen am Wildermuth-Gymnasium ein umfangreiches Programm an Schüleraustauschen an. Wir begleiten ihre Kinder von der 8. Klasse bis zur Jahrgangstufe 1 zu derzeit elf verschiedenen Partnerschulen in

Frankreich (Lycée Gérard de Nerval, Luzarches / Collège Honoré de Balzac, Azay-le-Rideau / Collège Campra und Collège Mignet, beide Aix-en-Provence),

Großbritannien (King’s College School, Wimbledon / Putney High School, Putney /Harrogate Grammar School, Harrogate / The Ridgeway School, Swindon),

Spanien (Colegio Santa Maria, Alboraya/Valencia / Liceo Francés, Valencia) und den

USA (Pioneer High School, Ann Arbor/Michigan).

Wir halten Schüleraustausche für eine wichtige Bereicherung des Schullebens und glauben, dass sie sich positiv im Sinne unseres Leitbildes auf die persönliche Entwicklung unserer Schüler auswirken können. Austausche motivieren zu einer intensiveren Beschäftigung mit der Fremdsprache, bieten die Chance, länderübergreifende Freundschaften zu knüpfen, ermöglichen echtes interkulturelles Lernen und können so zu einer positiven Ausprägung von Werten wie Toleranz und Verständigungsbereitschaft beitragen.

Der Förderverein unserer Schule (Verein der Freunde des Wildermuth-Gymnasiums) unterstützt Kinder aus finanzschwächeren Familien und kann Teile der Kosten des Schüleraustausches übernehmen. Auch das Bildungs- und Teilhabepaket des Landkreises Tübingen (http://www.kreis-tuebingen.de/,Lde/309167.html) kann unter Umständen für finanzielle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wir wünschen allen Teilnehmern unserer Schüleraustausche viel Freude, großartige Erlebnisse und zahlreiche neue Freunschaften.

Die Fachschaft Latein bietet als gleichwertige Veranstaltung zu den Austauschen der modernen Fremdsprachen die fünftägige Rom-Exkursion "Roma aeterna" an. Diese findet für Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe im Zeitraum vor den Osterferien statt.

Ex-currimus“: Wir verlassen das Klassenzimmer, wir „laufen hinaus“ und haben damit beste Erfahrungen gemacht!  Die Wege sind manchmal mühsam, denn wir erkunden die ewige Stadt umwelt- und klimafreundlich per pedes, aber am Ende stehen auf jeden Fall die Sterne: „Per aspera ad astra“. Wir besichtigen zum Beispiel die Ruinen der Kaiserpaläste auf dem Palatin mit dem „Wohnzimmer“ des Kaisers Augustus,  das Kolosseum und die Kapitolinischen Museen mit dem Reiterstandbild des Philosophenkaisers Marc Aurel. Ziele sind auch die Katakomben der frühen Christen, Park und  Museum der Villa Borghese mit den Werken von Bernini sowie Ostia, der ursprüngliche Hafen des antiken Rom.   

Die Texte von Ovid und Cicero, die vorher  im Unterricht gelesen werden, aber auch die  im Unterricht behandelten Inschriften antiker Monumente und Rom-Berichte späterer Rom-Reisender wie z.B. des Dichters Petrarca und Goethes werden auf diese Weise lebendig und lassen sich nun erst wirklich „begreifen“.

Rom, das ist aber auch „dulcis vita“, „dolce vita“, das süße Leben, die gelateria  in der Nähe des Pantheon, das Picknick im Gras an der Via Appia, die vielen Brunnen, von denen die kleinsten und unscheinbarsten, die nasoni, stets frisches Trinkwasser spenden, und der abendliche Weg von unserem Quartier bei den Theatinern über die Tiberinsel nach Trastevere in eine typische trattoria Romana.